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Mit Grünkohl auf Touren kommen

Von coolen Kohlfahrten, gesundem Superfood und leckeren Rezeptideen

Nicht nur im Winter ist er in aller Munde, wenn Grünkohlfreunde zu den traditionellen Kohlfahrten aufbrechen. Selbst wenn er dann deftig-kräftig mit Fleisch serviert besonders beliebt ist, macht er doch ganzjährig auch in Auflauf, Suppe oder als Snack eine gute Figur.

 

Am Anfang ein reiches Vergnügen
Das gemeinsame Grünkohlessen auf dem Land ist ein alter Brauch aus dem Norden: In Skandinavien, Norddeutschland und sogar bis ins Münsterland hinein pflegt man diese Tradition seit dem 19. Jahrhundert. Hierzulande waren es ursprünglich wohl zuerst wohlhabende Geschäftsleute aus dem Oldenburger und Bremer Raum, die im Winter mit Pferdegespannen von der Stadt aufs Land fuhren, um dort Grünkohl zu essen. Denn der entfaltet ja bekanntlich erst nach dem ersten Frost seinen vollen Geschmack.

 

Auf Kohltour: Deftiges Essen und royale Rituale
Heute hat der Bollerwagen das Pferdegespann abgelöst und Grünkohlfreunde findet man längst nicht mehr nur in der Oberschicht. Doch nach wie vor startet eine Kohlfahrt traditionell im Winter, wenn die Grünkohlernte nach dem ersten Frost beendet ist. Dann brechen Kohltouristen zum Wanderausflug mit Grünkohlessen in einem Dorfgasthof auf. Damit ihnen unterwegs weder kalt noch langweilig wird, ziehen sie im Bollerwagen heiße und andere wärmende Getränke hinter sich her. Viele Gruppen halten unterwegs nicht nur zum Anstoßen, sondern auch zum „boßeln“ an: Dabei werfen zwei Mannschaften eine Hartgummikugel über den Weg, um eine festgelegte Strecke mit möglichst wenig Würfen zurückzulegen. Später beim Essen geht es deftig-kräftig zu, dabei werden traditionelle Gerichte wie Grünkohl mit Kartoffeln und Kasseler oder Pinkelwurst serviert. Dazu trinkt man Bier und Korn. Doch der eigentliche Höhepunkt des Essens ist die Wahl des Kohlkönigs oder Kohlkönigspaares. Die neue Majestät hat die Aufgabe, die nächste Kohltour zu organisieren.

 

Gesundes Superfood aus der Heimat
Grünkohl schmeckt nicht nur lecker und angenehm mild, er ist auch gesund. Schließlich enthält er nicht nur wenige Kalorien, sondern auch viele gesunde Inhaltsstoffe wie Vitamin A, C, K sowie Kalium, Magnesium, Calcium und Eisen. In den USA kennt man Grünkohl unter dem Namen „Kale“ und erobert dort seit einigen Jahren die Küche.

 

Grünkohl kann auch anders
Ob in Smoothies oder beim Kochen – Grünkohl wird auch hierzulande mehr und mehr zum Trend. Gerade im Winter genießen wir ihn gerne herzhaft mit Schweinemalz und Zwiebelwürfeln angebraten mit Kartoffelscheiben, Fleisch und Wurst, wie der typischen Grützwurst – dem Fleischpinkel –, Mettenden, Kasseler-Scheiben oder Speck. Das Fleisch wird dabei unterschiedlich lange im Topf mitgegart. Doch der gesunde Grünling schmeckt nicht nur mit Kartoffeln und Fleisch, er kann auch vegetarisch und harmoniert dabei gut mit Nudeln, schmeckt in Aufläufen, Eintöpfen und natürlich Suppen. Rühren Sie dazu einfach eine Gemüsebrühe mit HEIMFROST-Fix an, fügen Kartoffeln und Möhren hinzu und verfeinern das Ganze mit Crème fraîche. Für vegan lebende Freunde exotischer Zutaten kommt Grünkohl ganz ohne tierische Produkte aus: Im Wok oder einer hohen Pfanne und mit Ingwer, Kokosöl, Fenchelsamen und Korianderkörnern gedünstet, lässt sich der Kohl gut mit anderen Gemüsesorten wie Fingermöhren, Kürbis, Tomate oder Paprikastreifen sowie Nudeln oder Reis kombinieren. Übrigens: Roh können Sie Grünkohlblätter auch bedenkenlos als Salat anrichten oder in einen grünen Smoothie mischen. Spannend sind auch selbstgemachte Grünkohl-Chips: Dazu die Kohlblätter mit Zitronensaft oder Öl übergießen, mit Paprika- oder Chilipulver bestreuen und dann backen.

 

 

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